Häufig gestellte Fragen
In diesem Bereich finden Sie Antworten auf Fragen, die uns oft erreichen.
OES Publikation planen
OES ermöglicht die Open-Access-Publikation begriffsbasierter, wissenschaftlicher Online-Referenzwerke wie Enzyklopädien, Lexika, Handbücher, Compendien, Begriffsglossare und ähnl.
Aktuell wird OES vor allem in Forschungsvorhaben der Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften verwendet. OES eignet sich jedoch disziplinübergreifend für all jene wissenschaftlichen Kontexte, in denen eine systematische, text- und begriffsorientierte Form für die Open-Access-Publikation der Forschungsergebnisse geplant ist. Auch Medien wie Bilder, Videos und Audiodateien können integriert werden.
Die schlagwortbasierte Vernetzung der Inhalte ermöglicht es, die Inhalte über verschiedene Kategorisierungen und Visualisierungen zu erschließen und zugänglich zu machen.
OES unterstützt Formen des kollaborativen Arbeitens, der kollaborativen Autorschaft sowie des inkrementellen Publizierens. Dadurch eignet sich OES in besonderem Maße für begleitende. stetig wachsende Publikationsvorhaben sowie die Zusammenarbeit in größeren Redaktionsgruppen und Autor*innenteams.
Einen Einblick in die vielfältigen Einsatzszenarien bietet die Übersichtsseite Anwendungen. Eine Liste von wissenschaftlichen Projekten, Verbünden und Einrichtungen, die OES bereits nutzen, finden Sie im Bereich Projekte. Einen Überblick über die Merkmale und Features von OES bietet der Bereich Software .
OES ermöglicht Wissenschafter*innen eigenständig ein wissenschaftliches und kuratiertes Online-Referenzwerk, bestehend aus zitierfähigen Artikeln, zu publizieren – direkt im Web, im Open Access und unter Einhaltung gängiger wissenschaftlicher Publikationsstandards.
OES unterstützt Formen der kollaborativen Arbeitens sowie des inkrementellen Publizierens.
Vorteile von OES im Überblick:
- Von Wissenschaftler*innen für Wissenschaftler*innen entwickelt. OES-Historie lesen
- Betrieb und Pflege durch wissenschaftliche Institution (Freie Universität Berlin). Servicebeschreibung Freie Universität Berlin
- Proof-of-Concept durch zahlreiche wissenschaftliche Referenzwerke und kuratierte Wissensportale mit mehrsprachigen Inhalten. Anwendungen entdecken
- Kontinuierliche Weiterentwicklung im Rahmen von Forschungsprojekten und -verbünden. Projekte erkunden
- Aktive OES-Community OES-Community kennenlernen
- Konsequente Umsetzung des Gedankens der Offenheit der Publikation (Open Access), der Software (Open Source) und der Daten (Open Data). OES-Features anschauen
- Lizenzkostenfreie Nutzung der Forschungssoftware. siehe auch: Was kostet OES?
- Orientierung an Nachhaltigkeitskriterien zur langfristigen Sicherung von OES
- Unterstützung durch ein in Akquise und Durchführung von Projekten erfahrenes Team. Eigene Drittmittelprojekte und Formen der Zusammenarbeit kennenlernen
OES ist eine Open-Source-Erweiterung für das ebenfalls Open-Source-basierte WordPress-System. Für die Software selbst fallen keine Lizenz- oder Anschaffungskosten an.
Zu berücksichtigen sind jedoch Arbeitsaufwände und Dienstleistungen, die mit dem Aufsetzen und Betrieb einer OES-Anwendung einhergehen und die entsprechend einzuplanen sind:
- Einrichtung der WordPress-Instanz
- Installation und Konfiguration der OES-Plugins
- Domainregistrierung
- Hosting
- Wartung und Updates
- ggf. Design- und Entwicklungsleistungen
Für Angehörige der Freien Universität Berlin bestehen Serviceangebote der FUB-IT. Externe Projekte können OES eigenständig betreiben oder entsprechende Hosting- und Entwicklungsleistungen selbst organisieren.
Ja, grundsätzlich ist ein Import bestehender Daten möglich. Voraussetzung ist, dass die Inhalte entsprechend vorstrukturiert vorliegen.
Hierfür wird ein projektspezifisches Datenmodell mit geeigneten Feldern angelegt bzw. ein bestehendes Modell angepasst, um strukturierte Daten zu übernehmen. Auch die Überführung analoger Handbücher in eine digitale OES-Anwendung ist möglich.
Selbst bei automatisierten Importprozessen ist in der Regel ein redaktioneller Revisionsprozess erforderlich.
Projektstart & Umsetzungsphase
Nein. Der OES-Code steht auf GitHub zum Download zur Verfügung. Bei der Verwendung des Codes beachten Sie bitte die Hinweise zur GPLv2-Lizenz.
Das OES-Team freut sich jedoch über eine Information zu Ihrer OES-Verwendung und unterstützt Sie gern bei Fragen. Es bestehen verschiedene Möglichkeiten, mit dem OES-Team zusammenzuarbeiten: Übersicht zu Formen der Zusammenarbeit
Die OES-Community unterstützt ebenfalls bei Fragen rund um das Arbeiten mit OES: OES-Community treffen
Ein Datenmodell ist die abstrakte Beschreibung der Datenstruktur einer OES-Anwendung. Es definiert:
- Welche Datentypen erfasst werden
- Welche Felder z.B. ein Artikel zur strukturellen Datenerfassung besitzt
- Wie Inhalte miteinander in Beziehung stehen
- Welche Struktur in der Publikationsumgebung sichtbar wird
Das Datenmodell bildet die Grundlage für Struktur, Funktionalität und teilweise auch Darstellung der Anwendung.
Über GitHub kann ein OES Theme heruntergeladen werden, das projektspezifisch angepasst werden kann (Logo, Farben, Schriftarten etc.; ggf. unter Beachtung von Lizenzbestimmungen).
Alternativ kann ein eigenes WordPress-Theme entwickelt werden. Dabei sind Anforderungen wie Responsivität, Barrierefreiheit und Performance zu berücksichtigen.
Ein individuelles Design kann zeit- und ressourcenintensiv sein. Es empfiehlt sich häufig, zunächst Inhalte und Datenmodell zu entwickeln und das Design anschließend zu konkretisieren, auch weil sich meist erst bei der Pflege der tatsächlichen Daten Anforderungen für das Design ergeben.
Das hängt ganz von dem Aufwand ab, den das Projekt erfordert: Ein individuelles Design, komplexe Features sowie die Bereitstellung umfangreicher Textkonvolute zum Onlinegang erfordern naturgemäß mehr Zeit als eine Umsetzung auf Basis der Demo-Seite (Verwendung des Basissettings, geringfügige Anpassungen, überschaubarer Inhalt zum Onlinegang) bzw. das sukzessive (inkrementelle) Veröffentlichen der Inhalte.
Grundsätzlich ist es möglich, in einem ersten Schritt anhand von Beispieldaten die Gesamtstruktur und die Oberfläche zu entwerfen und die Beiträge sukzessive zu veröffentlichen.
Ihre Frage ist nicht dabei? Schauen Sie beim nächsten OES-MeetUp online vorbei oder kontaktieren Sie uns per Mail an: info@open-encyclopedia-system.org
